Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen

So können wir Ihnen helfen …

Die Bestrahlung bei gutartigen Erkrankungen


Die medizinische Strahlentherapie

Eine Indikation zur Bestrahlung gutartiger Erkrankungen sollte unter Abwägung von Nutzen und eventuellen Risiken überdacht werden und eignet sich bei Erkrankungen unterschiedlichster Art. Eine Indikation kann unter Berücksichtigung der vorliegenden Befunde bei Unwirksamkeit anderer Therapien bestehen.

Wir können die Strahlentherapie bei folgenden gutartigen Indikationen anbieten:

  • Entzündliche Schwellungen des Augenhintergrundes (endokrine Orbitopathie)
  • Induratio penis plastica (Morbus Peyronie)
  • Verstärkte Narbenbildung (postoperativ nach Keloidentfernung)
  • Sehnenverkürzungen an Händen und Füßen (Morbus Dupuytren und Ledderhose, nach Stadium N)
  • Brustdrüsenschwellung (Gynäkomastie-Prophylaxe bei antihormoneller Prostata-Therapie)
  • postoperative Lymphfisteln
  • rezidivierende Schweißdrüsenabszesse axillär

Anwendungsbeispiele für die von uns angewandte Röntgen-Reiz-Bestrahlung zur Schmerzlinderung bei Verschleißerkrankungen der Gelenke („degenerative Gelenkerkrankungen“) und gutartigen Erkrankungen:

  • Kniearthrose(Gonarthrose)
  • Hüftarthrose (Coxarthrose)
  • Fersensporn(Kalkaneodynie)
  • Schmerzhafte Schultersteife (Periarthropathia humeroscapularis)
  • Achillessehnenreizung (Achillodynie)
  • Tennisellenbogen, Golferarm (mediale und laterale Epicondylopathie)
  • Vermeidung von Verknöcherungen nach Gelenkoperationen(heterotope Ossifikationen)
  • Sehnenverkürzungen an Händen und Füßen (Morbus Dupuytren und Ledderhose) entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist hier der Einsatz der Strahlentherapie im frühen Stadium der Krankheit – Stadium N

Mit der für eine erfolgreiche Behandlung niedrigen erforderlichen Strahlendosis zur erfolgreichen Behandlung, ist die Strahlenbelastung durch die Therapie bei den überwiegenden der oben genannten gutartigen Erkrankungen gering.

Die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung niedrig dosierter Röntgenstrahlen ist in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, nachgewiesen und dokumentiert worden. Erstmals 1897 vom russischen Arzt Nikolai Sokolov, und etwas aktueller von Prof. Dr. med. Rödel (Universitätsklinik Frankfurt) 2007.

Die Röntgen-Reiz-Bestrahlung (Orthovolttherapie)

Starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen durch chronischen Gelenk-, Knochen-, Knorpel- oder Weichteilerkrankungen belasten oftmals viele Menschen trotz langjähriger oder intensiver Behandlung. Häufig werden leider auch nach fachgerechter Krankengymnastik, zeitweiliger Ruhigstellung der betroffenen Gelenke, lokalen oder medikamentösen Schmerztherapien sowie ergänzenden Therapieverfahren (z.B. Akupunktur) keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt, sodass die Lebensqualität weiterhin eingeschränkt bleibt. Sind die herkömmlichen Therapiemöglichkeiten jedoch weitgehend erschöpft, besteht für diese Patienten begründete Hoffnung auf komplette oder nahezu vollständige Schmerzlinderung durch eine sogenannte „Röntgen-Reiz-Bestrahlung“. Mit dieser speziellen Therapieoption kann vielfach auch eine wesentliche Verbesserung der Bewegungsmöglichkeiten erreicht werden. Mit der richtigen Dosierung und Bestrahlungstechnik ist die Röntgenentzündungsbestrahlung gefahrlos. Das ist das Resultat langjähriger Erfahrungen (seit 1897) in der praktischen Strahlentherapie und vieler klinischer Studien, die sich mit dem Einsatz niedrig dosierter Strahlen zur örtlichen Schmerzbekämpfung befassen. Der hier dargestellte Katalog bezieht sich auf eine Auswahl.



Die Zahlen aktueller Studien sprechen für sich. Inwieweit Patienten über eine völlige Schmerzfreiheit oder eine wesentliche Verbesserung ihres Zustandes nach einer Therapie mit niedrig dosierten Strahlen berichteten entnehmen Sie bitte den folgenden Diagrammen.

Bei allen Patienten waren im Vorfeld die »konventionellen« Therapieverfahren ohne Erfolg angewandt worden.

Bei Hüftarthrose kann ein Gelenkersatz unter Umständen verzögert werden.


80 %


… der Patienten mit Schmerzen im Schulterweichteilbereich


80 %


… der Patienten mit Schmerzen im Ellenbogen- bzw. Unterarmbereich


60 %


… der Patienten mit Kniearthrose


50 %


… der Patienten mit Daumenarthrose


90 %


… der Patienten mit Fersensporn


60 %


… der Patienten mit Schulterarthrose


80 %


… der Patienten mit Hüftarthrose



Zu den oben beschriebenen Strahlentherapien überweist Sie in der Regel der behandelnde Orthopäde, Chirurg oder Allgemeinmediziner.

Mit der Therapie sollte möglichst frühzeitig begonnen werden, nämlich sobald absehbar ist, dass die vorherigen Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg haben. Auf jeden Fall sollte die Strahlentherapie eingesetzt werden, bevor über Umschulungen oder Berentungen entschieden wird.

Dieses Behandlungsverfahren ist für den Patienten in der Regel nicht belastend und Risiken sind äußerst gering, da akute oder chronische Reaktionen bisher nicht beobachtet wurden.

Ein Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit niedrig dosierten Strahlen und einer späteren Krebserkrankung ist medizinisch nicht nachgewiesen und kann jedenfalls bei Patienten jenseits des 40. Lebensjahres praktisch ausgeschlossen werden.

Eine Röntgenreizbestrahlung mit niedrig dosierten Strahlen eines Linearbeschleunigers hat eine bessere Wirkungsweise als oberflächlich wirkende Bestrahlungstechniken. Die Therapie erstreckt sich über einen Zeitraum von 2-3 Wochen mit insgesamt 6 Bestrahlungen. Eine Bestrahlung dauert etwa 2 Minuten. Bestehen danach dennoch Restbeschwerden, kann die Therapie nach einer Pause von 8-12 Wochen wiederholt werden.
Im Laufe der Behandlung kommt es gelegentlich kurzfristig zu einer Schmerzintensivierung, die allerdings als positives Zeichen zu werten ist. Meist schließt sich hieran eine spürbare Besserung an, die sogar bis hin zur völligen Schmerzfreiheit gehen kann.

Mit dem Rückgang der Schmerzen ist in der Regel auch ein deutlicher Rückgang der Bewegungseinschränkungen verbunden; nicht selten lässt sich sogar die volle Funktionsfähigkeit wiederherstellen, wodurch die Lebensqualität des Patienten gesteigert werden kann.

Die Kosten für die meisten der oben genannten Bestrahlungsindikationen werden von der Krankenkasse übernommen.




Sprechzeiten:

Montag - Donnerstag 08:30 - 12:00 & 13:00 - 15:30 Uhr
Freitag 08:30 -12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Weinbergweg 16a
91154 Roth

09171 / 827 140

Logo Strahlentherapie Roth

Weiteres & Rechtliches

Strahlentherapie-Roth.de | 2020 - Designed von Frankenmarketing.de